Zutaten-Grundausstattung für Kochanfänger

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Kochen ist keine Kunst, so viel haben wir schon auf unserer Kochen-für-Anfänger-Seite verraten. Nachdem du dir auch schon die nötige Küchenausstattung zugelegt hast, kommen wir nun zu den Zutaten im Vorratsschrank.

Wir ertappen uns selbst dabei, dass wir kaum etwas kochen, wenn die Vorratsschränke leer sind. Das heißt zwar nicht, dass du jahrelang Konserven horten sollst. Ein paar Dinge solltest du allerdings da haben, um nicht immer wieder an die Grenzen von Rezepten oder Rezeptideen in deinem Kopf zu stoßen.

Im Folgenden erfährst du, welche Grundnahrungsmittel wir zum Kochen im (Kühl-) Schrank haben.

1. Tiefkühltruhe

Tiefkühlspinat

Für mich ist Tiefkühlspinat eine schnelle und einfache Mittagsoption. Zusammen mit Pasta in Kombination mit Käse ist damit ein schnelles Essen gezaubert. Natürlich schmeckt der frische Spinat besser, aber den hast du vielleicht nicht immer da bzw. gibt es den nicht immer zu kaufen. TK-Spinat kannst du als Backup lange im Tiefkühlfach aufbewahren.

Tiefkühlgemüse

Auch anderes Tiefkühlgemüse ist als Beilage völlig in Ordnung. Bei Dosen- vs. Tiefkühlgemüse scheiden sich zwar die Geister, aber die überwiegende Meinung ist, dass beim Tiefkühlen weniger Nährstoffe verloren gehen als beim Konservieren in Dosen. Durch das schnelle Schockfrosten hat TK-Gemüse häufig sogar mehr Nährstoffe als frisches Gemüse, das lange herumliegt, bevor es verzehrt wird.

Blätterteig

Wenn du – wie wir – die in unseren Rezepten beschriebenen Pasteten magst, kannst du dir Tiefkühl-Blätterteig auf Vorrat ins Tiefkühlfach legen. Die Platten werden dann einfach angetaut, mit Gemüse gefüllt, mit Eigelb bestrichen und gebacken. Blätterteig aus der Kühltheke ist natürlich auch okay, aber hält nicht so lange vor.

Eiswürfel

Praktisch finde ich entweder selbstgemachte oder gekaufte Eiswürfel im Tiefkühlfach zu haben. Das braucht man nicht in erster Linie zum Kochen, aber für Shakes, Smoothies oder zum Runterkühlen von Wasser kann das bei hohen Temperaturen sehr praktisch sein.

2. Kühlschrank

Butter

Ob zum Fetten einer Form, zum Einfetten einer Pfanne oder zum Anbraten bei geringen Temperaturen – Butter solltest du im Kühlschrank haben. Manche Gerichte lassen sich mit einem Löffel Butter zudem verfeinern. Margarine-Verfechter können natürlich auch diese Variante nutzen.

Käse / Feta / Halloumi / Grillkäse

Mit Käse peppen wir nicht nur Pasta auf. Wir überbacken damit auch Birnen und Äpfel. Wir belegen damit Aufläufe und Gratins. Außerdem sind Salate mit gebratenen Halloumi-Würfeln oder Feta einfach lecker.

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Sahne / Jogurt / Creme Fraiche / Frischkäse

Für Soßen und Aufläufe ist Sahne sehr nützlich. Wer Kalorien sparen will, kann auch Frischkäse, Milch oder Jogurt nehmen. Du kannst auch H-Sahne kaufen, die nicht gekühlt werden muss, und sich lange hält.

Milch (oder Milchersatz)

Milch brauchst du u. a. für Eierkuchen, Soßen, Aufläufe und Milchreis. Wer keine Kuhmilch mag, kann auf Mandel-, Hafer-, Reis-, Soja- oder Kokosmilch umsteigen. Es gibt mittlerweile eine Reihe von Alternativen, die sich für viele Gerichte eignen.

3. Vorratsschrank

Kartoffeln

Kartoffeln machen nicht nur satt, sondern sind auch mal eine nette Abwechslung zu Pasta und Brot. Wir mögen z. B. Kartoffelgratins und Ofenkartoffeln mit einem selbstgemachten Dip.

Zwiebeln / Schalotten

Zum Anbraten von Gemüse gehören Zwiebeln einfach dazu. Einen etwas süßlicheren Geschmack haben Schalotten, die auch etwas kleiner sind. Für Soßen sind sie ideal.

Knoblauch

Knoblauch ist nicht nur gesund, er peppt auch deine Gerichte auf. Wer es nicht so intensiv mag, kann den Knoblauch in Scheiben ins Öl legen und dann wieder herausnehmen.

Honig

Honig ist ein guter Zuckerersatz bei Porridge und ein Grundbestandteil für Honig-Senf-Dressings. Auch zu Desserts fügen wir manchmal Honig dazu.

Zucker

Zucker verwenden wir für Eierkuchen, Desserts, Soßen und zum Kuchenbacken. Allerdings nehmen wir dann meist weniger Zucker, als das Rezept empfiehlt. Etwas gesünder als raffinierter Zucker ist Rohrohr- bzw. Vollrohrzucker. Eine teure Alternative ist Kokosblütenzucker.

Mehl

Mehl verwende ich für Mehlschwitzen, Eierkuchen, selbstgemachtes Brot und zum Kuchenbacken. Dinkelvollkornmehl ist eine gesunde Alternative zu Weizenmehl. Es gibt aber noch mindestens 100 andere gute Mehlsorten. Die meisten sind besser als Weizenmehl und die Vollkornvariante ist immer gesünder.

Teigwaren / Pasta

Klar, Pasta ist immer lecker. Auch als Auflauf oder Salat machen Nudeln immer Spaß. Vollkornnudeln machen übrigens länger satt und sind gesünder. Etwas besser als getrocknete Pasta ist sind frische Nudeln aus dem Kühlregal, sie halten sich allerdings nicht so lange.

Reis / Couscous / Bulgur / Quinoa

Diese körnigen Beilagen machen satt und sich recht schnell zubereitet. Bei Reis empfehlen wir Vollkorn- bzw. Naturreis. Bulgur, Quinoa & Co. sind gute Alternativen zu Kartoffeln, Reis und Pasta. Vor allem Quinoa gilt zudem als gesünder.

Rote Linsen

Da pflanzliches Eiweiß sehr gesund ist, sollte man viele Hülsenfrüchte essen. Eine unkomplizierte Variante sind rote Linsen, da sie nur eine Weile gekocht (und nicht tagelang eingeweicht) werden müssen.

Gewürze

Gewürze sind das A und O. Dazu erfährst du mehr auf der Seite zur Gewürz-Grundausstattung.

Gemüse aus der Konservendose

Für Chili con Carne (oder con Tofu), Pasta, Aufläufe und andere Gemüsepfannen sind Kidneybohnen eine gute Ergänzung. Auch Kichererbsen zählen zu unseren Favoriten. Zudem ist Mais aus der Dose eine schätzte Zutat für Chili con Carne, Aufläufe und Gemüsepfannen. Passierte oder geschälte Tomaten sind eine gute Basis für Tomatensoßen.

4. Frische Waren

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Obst / Gemüse

In der Obst- und Gemüseabteilung solltest du dich wie wir am längsten während deines Einkaufs aufhalten. Dort kaufst du die wichtigsten Bestandteile für deine Gerichte. Ein bisschen Planung erfordert es, aber einige Gemüsesorten wie Möhren, Lauch, Kohl und Zucchini halten sich auch eine Weile.

Kräuter

Kräuter sind in Kombination mit getrockneten Gewürzen sehr wichtig, damit dein Gericht auch schmeckt. Am besten hast du einen eigenen Kräutergarten im Garten, auf dem Balkon oder vorm Fenster im Blumenkasten. Es ist nicht so wichtig, welche Kräuter du genau nimmst, Hauptsache du traust dich und verwendest sie überhaupt.

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