10 Blogger verraten ihre gesunden Gewohnheiten

Bei Healthy Habits geht es um gesunde Gewohnheiten. Wir möchten dir helfen, sie in deinen Alltag zu integrieren. Wir schreiben hier nicht irgendetwas, sondern von unseren eigenen Erfahrungen.

Hin und wieder lassen wir jedoch auch andere Menschen zu Wort kommen. Für den heutigen Artikel haben wir zehn Blogger nach ihren persönlichen Healthy Habits gefragt.

Allen zehn stellten wir die gleiche Frage: „Was ist deine wichtigste gesunde Gewohnheit?

Einigen Antworten können wir kopfnickend zustimmen, denn sie decken sich mit unseren eigenen Gewohnheiten. Andere sind neu für uns und richtig spannend! Los geht es mit Mark, der sich eine sehr bewegliche Gewohnheit antrainiert hat.

Mark Maslow – MarathonFitness

Mark betreibt mit MarathonFitness einen der größten deutschsprachigen Blogs überhaupt. Mit seinen Artikeln und seinem Podcast (Fitness mit M.A.R.K.) hilft er Menschen, sich mehr zu bewegen und dranzubleiben.

„Ich gehe. 10.000 Schritte. Jeden Tag.

Die meisten Menschen verbringen den Großteil ihres Lebens auf ihrem Hosenboden. Spätestens wenn Du beginnst, Dich wieder mehr zu bewegen, fühlst Du die Energie. Du merkst, dass wir nicht zum Sitzen geschaffen sind.

Interessanterweise sehen Wissenschaftler diese Sesshaftigkeit als eine der Hauptursachen für viele Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ-2, Depression, Fettleibigkeit, Herzinfarkt oder Krebs.

Selbst Sport hilft nur bedingt, weil die Muskeln für 70% des Tages nichts zu tun haben, wenn Du im Sitzen arbeitest.

Viele Studien belegen, dass Menschen, die 10.000 Schritte pro Tag gehen gesünder, fitter und schlanker sind. Der Durchschnitt liegt übrigens gerade einmal bei der Hälfte.

Sport ist meine Leidenschaft und ich helfe Menschen übers Internet, nackt gut auszusehen. Daher sah ich mich nie wirklich als Zielgruppe. Der Schock kam erst, als ich mir letztes Jahr einen Aktivitätstracker zulegte, weil ich einen Artikel zum Thema schreiben wollte: Ohne Sport kam ich auf gerade mal 4.000-6.000 Schritte!

Wir Menschen sind Phänomene. Obwohl wir ganz genau wissen, dass uns ein 10-Minuten-Spaziergang zum Bäcker gut tun würde, nehmen viele von uns das Auto.

Das Faulheits-Zentrum in unserem Großhirn ist unglaublich kreativ darin, Ausreden zu finden:

  • “Es sieht nach Regen aus, ich nehme lieber das Auto.”
  • “Mit dem Auto geht es schneller, ich kann meine Lieben doch nicht warten lassen.”
  • “Heute fahre ich, dafür gehe ich gehe ich das nächste Mal aber wirklich!”

Wir sind Meister darin uns auszutricksen. Aus der Not lässt sich zum Glück eine Tugend machen. Wir lassen uns nämlich auch in die andere Richtung austricksen:

  1. Wenn wir schwarz auf weiß sehen, dass wir uns mehr bewegen könnten, beginnen wir darüber nachzudenken.
  2. Spätestens, wenn wir für jeden Spaziergang belohnt werden, lassen wir Auto, Rolltreppe und Fahrstuhl schulterzuckend stehen.

Das nutzen Aktivitätstracker aus. Sie messen deine körperliche Aktivität, schicken die Daten in die Cloud, zeigen dir via App oder Website Statistiken an und verteilen virtuelle Medaillen.

Die Motivation dranzubleiben und die 10.000 jeden Tag aufs Neue vollzumachen gibt mir mein Fitbit Aktivitätstracker. Hier erfährst Du mehr darüber, wie Du Kalorien verbrennst ohne zu schwitzen.

Sportliche Grüße,
Dein Mark“

Conni Biesalski – Conni.me

Conni ist Unternehmerin, Reisebloggerin und digitale Nomadin. Ihr großes Ziel war, frei und unabhängig zu leben. Das hat sie geschafft und nimmt sich nun viel Zeit für sich selbst.

„Meine beste, gesundeste und lebensveränderndste Gewohnheit ist um genau zu sein ein holistisches Morgenritual, eine Abfolge an Gewohnheiten: Ich stehe auf, koche mir Wasser auf und gebe ein paar Stücke Zitrone und Ingwer hinein. Das trinke ich während ich meine Morgenseiten schreibe für etwa 15 bis 20 Minuten. Danach meditiere ich für 15 bis 20 Minuten.

Das Wichtigste daran ist, dass ich es direkt nach dem Aufstehen mache, ohne nachzudenken, ohne es in Frage zu stellen, ohne irgend etwas anderes davor zu tun. Nach zwei, drei Wochen ging es ins Blut über und nun ist es einfach Teil meines Lebens. Ich liebe es die erste Stunde am morgen einfach nur mir zu widmen.

Die Vorteile sind vielschichtig:

  • Heißes Wasser mit Zitrone entgiftet, schiebt die Verdauung und den Stoffwechsel an und gibt mir natürliche Energie.
  • Das Schreiben von Morgenseiten ist ein mentaler, emotionaler und psychischer Reinigungsprozess, in welchem ich viele Dinge und Probleme bearbeiten, hindurchfühlen und loslassen kann.
  • Meditation hilft mir, mich klarer, entspannter und weniger gestresst zu fühlen.“

Ivan Blatter – IvanBlatter.com

Ivan ist Experte für neues Zeitmanagement. In seinem Blog und Podcast möchte er Menschen helfen, produktiver zu arbeiten.

„Mir fällt es viel leichter, etwas jeden Tag zu tun, als nur 2–3 Mal pro Woche. Es brauchte einen Moment, bis ich das realisierte. Doch jetzt habe ich damit meinen persönlichen Schlüssel für jede gute Gewohnheit. Deshalb gehe ich jeden Wochentag im Rahmen meines Morgenrituals zum Sport. Lieber fünfmal kurz als dreimal gar nicht.

Die Zeit zwischen Aufstehen und Beginn der Arbeit ist ohnehin durch Routinen geprägt. Weshalb also da nicht etwas einbauen, was mir gut tut? So stehe ich um 5:30 Uhr auf (ja, ich bin ein Morgenmensch), mache zuerst einen frischen, gesunden Obst-Gemüse-Smoothie (z.B. mit Äpfeln, Sellerie, Gurke, Avocado, Limette, Ingwer – lecker!), schreibe kurz Tagebuch, visualisiere meinen Tag und gehe dann zum Sport.

Gegen 8 Uhr bin ich dann frisch geduscht, voller Power und hellwach an meinem Schreibtisch und kann so richtig loslegen. Ich habe verschiedene Zeiten für meinen Sport ausprobiert, doch die perfekte Zeit für mich ist eindeutig der frühe Morgen.“

Judith Islitzer – HealthYouBlog

Judiths Blog liegt inhaltlich sehr nah an Healthy Habits. Auch sie schreibt über Ernährung, Bewegung, Geist und Seele.

„Meine wichtigste gesunde Gewohnheit ist meine Morgenroutine.
 Dabei integriere ich Elemente für Körper und Geist, die mich in einen gesunden und glücklichen Tag starten lassen. Nach dem Aufstehen trinke ich heißes Wasser mit einer ausgepressten Zitrone um meinen Stoffwechsel auf Touren zu bekommen und den Flüssigkeitsverlust der Nacht auszugleichen. Dann mache ich 20-30 Minuten Yoga. Das hilft mir, die Morgensteifheit aus den Gliedern zu schütteln und meinen Körper fit für den Tag zu machen.

Anschließend meditiere ich für zehn Minuten. Die stille Meditation lässt mich vor einem ereignisreichen Tag nochmals zur Ruhe kommen und beugt gegen Stress vor.

Nach einer heißen Dusche genieße ich einen grünen Smoothie, der mich mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Bis zu diesem Punkt gibt es für mich kein Handy, Internet oder Fernsehen.

Das nimmt natürlich Zeit in Anspruch, aber ich habe schnell festgestellt, dass ich so frischer und gelassener in den Tag starte als wenn ich mich morgens schon abhetze.“

Nico Richter – Paleo360

Nico und Michaela sind Anhänger der Steinzeit-Ernährung (Paleo). Auf ihrer Website gibt es interessante Artikel, Bücher und Kurse rund um dieses Thema.

„Mindestens 7,5 Stunden schlafen pro Nacht: Wir haben gemerkt, dass Schlaf unglaublich wichtig ist für unsere Energie am nächsten Tag und vor allem für die Kontrolle des Heißhungers.

Außerdem ist uns die tägliche Bewegung in der Natur wichtig. Egal ob Laufen, Bergwandern oder Schwimmen. Raus aus dem Stadt-Stress sorgt für Ausgeglichenheit und gute Stimmung.“

Thomas Mangold – Selbst-Management.biz

Thomas beschäftigt sich derzeit ebenfalls mit Gewohnheiten. In seinem Blog und Podcast spricht er hauptsächlich über Selbstmanagement und effizientes Lernen.

„Meine wichtigste gesunde Gewohnheit heißt: Sport! Ich gehe dieser Gewohnheit mindestens fünf mal pro Woche nach. Zweimal davon gehe ich laufen und dreimal bin ich beim Krafttraining im Fitnesscenter.

Mittlerweile brauche ich mich dazu nicht mehr motivieren. Ich habe diesen Rhythmus nun schon seit vier bis fünf Jahren. Daher ist er mir in Fleisch und Blut übergegangen. Sollte die Motivation doch mal weniger hoch sein, wende ich den 5-Minuten-Trick an. Das bedeutet, ich muss der sportlichen Tätigkeit maximal fünf Minuten nachgehen und darf dann wieder aufhören. Die psychologische Komponente dahinter ist einfach: Die größte Hürde ist, mit der Tätigkeit zu beginnen. Hast du mal gestartet, geht alles ganz leicht und ich habe noch nie nach fünf Minuten abgebrochen.

Außerdem halte ich die Widerstände gering: So habe ich zum Beispiel meine Sporttasche immer fertig gepackt. Ich brauche also nur zugreifen und die Wohnung verlassen.

Regelmäßig Sport zu machen hält mich fit und gesund, und macht mich auch produktiver und stressresistenter. Ich könnte mir ein Leben ohne Sport nicht mehr vorstellen.“

Julia und Luisa – Our Clean Journey

Julia und Luisa haben vor zwei Jahren beschlossen, gesünder zu leben. Ihre „Reise“ könnt ihr auf ihrem Blog verfolgen.

„Wir haben unsere Website ins Leben gerufen, um unseren Weg zu einem gesünderen Leben mit anderen zu teilen und uns gegenseitig zu inspirieren. Trotzdem ernähren wir uns natürlich nicht immer zu 100 Prozent so, wie wir es uns vorgenommen haben. Dann legen wir ganz gerne ein paar Tage Detox ein, wo wir einige Tage komplett auf Salz, Zucker und andere Lebensmittel verzichten um den lästigen Heißhunger loszuwerden und leichter wieder zurück auf die gesunde Schiene finden. Danach ist man voller Energie und Tatendrang, fast schon wie ein neuer Mensch.

Viele unserer Leser teilen diese Leidenschaft und legen genauso wie wir regelmäßig einige Tage Detox anhand unseres kreierten Plans ein. Ob man abnehmen möchte oder einfach seine Ernährung umstellen will, diese wenigen Tage bieten wirklich den perfekten Start und Motivation für den Weg, den man noch vor sich hat.

Wir sind der Meinung, dass man oft nur ein kleines Erfolgserlebnis braucht, um das umzusetzen was man sich vorgenommen hat. Gesunde Ernährung ist Gott sei Dank wieder ein großer Trend geworden und wir sind glücklich so viele Menschen mit unseren Gedanken, Rezepten und Persönlichkeiten zu inspirieren!“

Thomy Dämmrich – Form vor Gewicht

Für Thomy steht nicht das Gewicht im Vordergrund, sondern die Körperform. Daher schreibt er in seinem Blog darüber, wie man Fett abbaut und Muskeln aufbaut.

„Drei Sachen erachte ich als extrem wichtig, wenn es um Gesundheit geht: Ernährung, Bewegung und Erholung. Beides nährt den Körper, treibt ihn an und versorgt ihn. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass ich diese Dinge als meine wichtigste Gewohnheit bezeichne.

Jeden Tag bewege ich mich in einem gesunden Maße. Ich lebe in einer Großstadt und um von A nach B zu kommen, fahre ich in 90% aller Fälle mit dem Rad und spaziere Abends gerne eine Runde, um mich vom Tag zu erholen. Dazu kommt, dass ich mir angewöhnt habe, große Portionen Obst und Gemüse zu verdrücken. Es ist nicht selten, dass man mich beim „Snacken“ von Gemüsesticks (Karotten, Gurken, Tomaten…) erwischt.“

Ben Paul – Anti-Uni

Ben schreibt seinen Blog für Menschen, die keine Lust auf eine 0815-Karriere haben. Er geht seinen eigenen Weg und dazu gehören auch gesunde Gewohnheiten.

„Meine wichtigste gesunde Gewohnheit ist es regelmäßig (im besten Fall jeden Morgen) an der frischen Luft joggen zu gehen. Das setzt sogar Endorphine frei, meinte meine Mutter letztens zu mir.

Für mich ist es der beste Start in den Tag, da ich mich nicht nur bewege, sondern auch noch gleich frische Luft und ein wenig Sonnenlicht abbekomme. Zudem hilft es mir mit morgendlichen Zweifeln und leichten Angstzuständen besser umzugehen und gibt mir ein gutes Gefühl für den Tag. Ich laufe morgens meist so 20-30 Minuten in recht lockerem Tempo. Danach dusche ich und kann mit klarem Kopf in den Tag starten.“

Franziska und Rebecca – Fuck Lucky Go Happy

Franziska und Rebecca schreiben gemeinsam über Yoga, Meditation, Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung. Und dabei sagen sie öfter mal „Fuck“.

„Unsere gesündeste Gewohnheit ist es, ab und zu „Fuck“ zu sagen und viel wichtiger: zu denken. Das klingt banal, hilft aber wunderbar, wenn der Kopf mal wieder das Steuer übernehmen will und dich mit all seinen Glaubenssätzen und angstgesteuerten Worstcase-Szenarien in die Knie zwingen will. Wir kennen das alle: Eine neue Aufgabe steht an und wir denken „Das schaffe ich nie“. Jetzt haben wir die Wahl, ob wir uns dem Gedanken hingeben oder ihm freundlich den Mittelfinger zeigen und anerkennen, dass es nicht die Wahrheit, sondern eben nur ein Gedanke ist.

Damit das gelingt, üben wir beide regelmäßig Yoga und Meditation. Für uns sind das sehr effektive Tools, um Zugang zu unseren Gedanken und Gefühlen zu bekommen und sie schließlich loslassen zu können. So gelingt es langfristig auch alte Verhaltensmuster abzulegen und gegen neue „Healthy Habits“ einzutauschen.“

Foto: Jacqueline Schulz


Findest du unter den Antworten eine Gewohnheit, die du dir nun auch antrainieren möchtest? Vielleicht 10.000 Schritte gehen, acht Stunden schlafen oder jeden Morgen heißes Wasser mit Zitrone trinken? Die Auswahl an Healthy Habits ist groß. Je nachdem, wo dein Schuh am stärksten drückt, kannst du etwas für deinen Körper, deine Seele oder deinen Geist tun. Aber wie immer gilt, mach nicht zu viel auf einmal: Ein bis zwei neue Habits reichen zunächst völlig aus. Es braucht Zeit, sich eine neue Gewohnheit anzutrainieren.

Wir danken ganz herzlich allen zehn Bloggern, die diesen Artikel ermöglicht haben!

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23 Kommentare

  1. Hallo Patrick 🙂
    interessante Einblicke 🙂

    Heißes Wasser mit Zitrone scheint ein Geheimtipp zu sein. Das werde ich mal testen.
    Ich habe mir angewöhnt, 3mal pro Woche zu laufen. Nur wenn es beim Start in Strömen regnet, laufe ich nicht los (igitt!) oder wenn es glatt ist (zu gefährlich). Zu 95 % lässt sich meine Routine dadurch einhalten.

    Was sind denn „Morgenseiten“, von denen Conny spricht?

    Viele Grüße
    Linda

  2. Hallo Patrick,

    danke für den Artikel bzw. die Interviews! Viele neue Ideen und – vor allem – viele Blogs, die ich bisher nicht kannte.

    Ich bin ein großer Freund von wiederkehrenden Ritualen, wobei Sport erst seit kurzem dazu gehört. Aber man kann eine kurze Sporteinheit wirklich gut in den Alltag integrieren. Es gehört irgendwann einfach dazu.

    Am besten gefällt mir der Tipp, jede Nacht 8 Stunden zu schlafen. In der Praxis schaffe ich das nur selten. Vielleicht fange ich heute mal testweise damit an und gehe um 21 Uhr ins Bett 🙂

    Viele Grüße
    Steffi

    • Hi Steffi,

      ich schlafe meistens auch 8 Stunden. Das finde ich sehr wichtig, um mich wohl zu fühlen.
      Manchmal ist es weniger, aber unter 7 Stunden falle ich selten.

      Wer zeitig aufstehen muss, hat sicher mehr damit zu kämpfen.
      Viel Erfolg dabei, mehr zu schlafen 🙂

      Beste Grüße,
      Patrick

  3. Hallo, Patrick,
    tolle Beiträge. Für mich persönlich zählen Bewegung (mind. 2 mal am Tag für mind. 30 Minuten – dabei hilft mir auch mein Hund), gute Ernährung und Ruhe und Gelassenheit im Alltag zu einer gesunden Lebensart. Ferner versuche ich alles in Achtsamkeit zu erledigen und meditiere regelmäßig.
    Auf meinem Blog gebe ich dazuTipps.

  4. Da ich jeden Morgen schon um 6 Uhr im Büro auf der Matte stehen muss, halten sich meine Morgenrituale leider in Grenzen – da zählt jede Minute, die man länger im Bett bleiben kann (wie gerne würde ich jeden Tag mit Yoga beginnen!). Aber vielleicht übernehme ich auch mal den Geheimtipp mit dem Zitronenwasser… 😉
    Gute Tipps, danke!

    • Hallo Julia,

      um 6 Uhr musst du schon im Büro sein? Das ist hart!
      Ich nehme an, dass hast du schon am frühen Nachmittag Feierabend? Wie wäre es dann mit Nachmittagsritualen? 🙂

  5. Sehr schöne Tipps. Aber wie Julia schreibt, sind für viele Menschen derartige Morgenroutinen ein Luxus, den sie sich zeitlich nicht leisten können. Oder ist das nur ein Ausrede? Ich denke, es geht vielen so: Wer früh ins Büro muss oder Kinder „fertig machen“ muss, hat morgens eine Routine, die alles andere als meditativ ist. 😉 Es sei denn, man steht sehr früh auf, was dann wieder zu Lasten der Schlafdauer geht.

    • Hallo Sebastian,

      ich habe volles Verständnis dafür, dass ein Tag mit Kindern ganz anders aussieht.
      Aber können sich Eltern deshalb nie etwas für sich selbst gönnen? Zufriedene Eltern erziehen zufriedene Kinder 🙂

      Viele Grüße,
      Patrick

    • Hi Sebastian
      Ich bin Deiner Meinung: es wird je nachdem eng. Wenn ich Frühdienst habe, muss ich den Zug um 05.54h erwischen. D.h. ich gehe um 05:35h aus dem Haus. Wenn ich da am Morgen noch ein halbes Stündchen joggen wollte oder wenn ich sonst irgendwelche Routine einbauen möchte, wäre Tagwache noch vor 04:00h Uhr. Ich bin grundsätzlich auch eher ein Morgenmensch. Aber 04:00h läuft bei mir nicht unter Morgen sondern noch unter Nacht. Von daher habe ich auch meine Mühe. Es hört sich alles toll an. Aber wer fixe Arbeitszeiten hat, hat es oft schwieriger sich zu organisieren.
      Liebe Grüsse
      barbara

  6. Ich verzichte fast immer auf ein Tuk Tuk und gehe den Weg. Dies hat für mich 3 Vorteile in einem:
    1. Ich sehe viel mehr von den schönen Orten wo ich gerade bin und kann mich auch besser orientieren
    2. Man Spart sich das Geld fürs Taxi und
    3. Ich bleibe fit!

    Zudem schwimme ich sehr sehr viel. Meiner Meinung nach ist schwimmen einer der effektivsten Sportarten und macht auch noch richtig Spaß. Schwimmen ist auch eine angenehme Abkühlung (vor allem in Thailand)

    • Hallo Armin,

      sich alles zu erlaufen, ist tatsächlich eine gute Gewohnheit.
      In zwei Wochen bin ich in Thailand und werde dort sicher auch wieder weite Wege gehen 🙂

  7. Hi,

    was gesunde Gewohnheiten angeht, kann ich nur sagen, dass ein Hund einen auf Trap hält. Ebenso keinen Müll (Fastfood) mehr zu essen, wenn man die Zeit hat, selbst kochen. So weiß man was drin ist. Ebenso versuche ich 2-3 Mal pro Woche schwimmen zu gehen.

    Bewegung, Ernährung und „sich keinen Stress machen“ … diese Dinge sind es für mich.

    Gruß Frank

  8. Hallo Patrick,
    danke für den schönen Artikel / Interviews! Viele neue Ideen und Menschen mit unterschiedlichen Methoden sich fit und gesund zu halten. Eins fällt mir aber auf was ist mit dem täglichen Lächeln. Bei mir ein Ritual seit Jahren „wache früh auf und lächle die Welt an und freue Dich“, danach geht es zum Morgenjoggen und jetzt im Herbst durch den mystischen Morgennebel.
    Für viele Menschen sind derartige Morgenroutinen ein Luxus? Nein finde ich, jeder kann es wenn er im leben für sich und was wichtig ist Prioritäten setzt .. auch wer früh ins Büros muss oder Kids früh um den Morgentisch schwirren. Man man es nur selbst ändern und die Kids z.B. mit einbeziehen, denn vielen Kindern würde ein Morgenlauf mehr wir gut tun.

    Grüsse sendet Daniela

  9. Hallo Patrick,

    Meditation, Sport und gesunde Ernährung sind meine „guten Gewohnheiten“. Und: Morgens unter einen herrlichen Wasserfall.
    Da ich einen solchen meistens nicht griffbereit habe, nehme ich die Dusche. Danach fühlt man sich wach und frisch. Allerdings nicht zu kalt, sondern gerade so, dass es erfrischend wirkt. Und vorher ein wenig warmes Wasser auf die Füße, damit die Hemmschwelle sinkt. Wunderbar! Heiße Duschen sind Wellness für kalte Sonntagnachmittage, aber nicht für morgens.

    Gruß
    Michael

  10. Hallo Patrick,

    sehr schöne Idee mit den Interviews! Einen wichtigen Punkt und ein sehr simples, aber hochwirksames Mittel möchte ich noch hinzufügen: Ausreichend trinken. Täglich (mindestens) 1,5 bis 2 Liter. Am besten stilles Wasser, das hat keine Kalorien und ist gut verträglich für den Magen.

    Beste Grüße
    Frank von tipps4fitness.de – Der Gesund leben Blog

    • Hi Frank,

      beim Wassertrinken sind wir auch dabei!
      Ich nehme mir zwar keine konkrete Menge vor, trinke aber fast nur noch Wasser.

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