6 Glaubenssätze, die dich in deiner Karriere einschränken

Zum Beitrag

Hier kannst du dir den Beitrag anhören

Anzeige: Mein neues Buch Ich gönn‘ mir Freiheit – Wie genügsamer Konsum zu weniger Arbeit und mehr Freiheit führt. Jetzt verfügbar bei Amazon als gedrucktes Buch oder eBook.


Lass uns heute mal über „Karriere“ sprechen. Es brennt mir unter den Nägeln, weil ich nur schwer aushalten kann, wie selbstverständlich die meisten Menschen sich einem 45-jährigen Arbeitsleben ergeben. So, als wäre es der natürliche Lauf der Dinge. Doch es gibt kein Naturgesetz, das sagt: Du musst 45 Jahre lang jede Woche 40 Stunden arbeiten, und zwar von 9 bis 18 Uhr. Anschließend hast du noch ein paar Jahre Zeit, Kreuzworträtsel zu lösen und auf das Ende zu warten.

Für neue Leser möchte ich zunächst ganz kurz meinen Werdegang schildern, um dir zu zeigen, worauf meine Ansichten basieren:

Ich habe im Jahr 2001 mein Abitur gemacht. Es war völlig klar, dass ich anschließend studieren würde. Ich entschied mich für BWL an einer Berufsakademie. Den praktischen Teil dieser dualen Ausbildung absolvierte ich in einem halb-staatlichen Konzern. Anschließend ging ich für einen Norwegisch-Sprachkurs nach Oslo (dafür gab es keinen vernünftigen Grund) und blieb gleich dort für ein Praktikum bei der Außenhandelskammer. Um in Oslo leben zu können zahlte ich jeden Monat 800 Euro drauf.

Doch dann wollte ich dem Ernst des Lebens nicht weiter ausweichen und bewarb mich um einen richtigen Job bei neun Konzernen – und einem Startup. Das war neunmal vernünftig und einmal ein aufregendes Kribbeln im Bauch. Während die Konzerne noch schliefen, absolvierte ich in kürzester Zeit drei Telefoninterviews mit dem Startup und war plötzlich eingestellt. Ich wurde Trainee im Online Marketing. Kurz vor Jobantritt las ich bei Wikipedia nach, was es damit eigentlich auf sich hat. Mein Gehalt: 1.000 Euro brutto.

Nach zwei Wochen im neuen Job startete ich an einem Wochenende meinen ersten Blog (das war 2006). Es war der vielleicht nutzloseste Blog, den die Welt je gesehen hat, aber ich machte immerhin erste Erfahrungen. Noch mal zwei Wochen später startete ich meine erste Affiliate-Website. Ich investierte viel Zeit und hatte nach zwei Monaten plötzlich ein zweites Einkommen. Nebenher startete ich noch einen Blog (über Online Marketing) und dann noch einen (über Online Marketing auf Englisch). Beide waren schlecht. Ich hatte noch nicht verstanden, worum es geht, aber ich kam der Sache näher.

Das Business nebenher lief so gut, dass ich meinen Vertrag nach einem Jahr nicht verlängerte, aber noch als Freelancer im Unternehmen blieb. Nebenher startete ich meine eigene Agentur für Online Marketing (mit einer Geschäftspartnerin). Nach einem halben Jahr arbeitete ich nur noch an der Agentur. Das machte ich vier Jahre lang, dann hatten wir 20 Mitarbeiter und ich verließ wegen Streitigkeiten mein eigenes Unternehmen.

Anschließend ging ich auf Weltreise, weil ich gerade nichts anderes vorhatte. Dabei startete ich meinen Reiseblog, und da es mich langweilte nur für Friends & Family zu schreiben, gab ich mir mehr Mühe. Nach einem Jahr warf er ein ordentliches Einkommen ab, nach anderthalb Jahren konnte ich davon besser leben als die meisten Angestellten von ihrem Job. Seitdem startete ich zwei weitere Blogs, schrieb ein paar Bücher und verbrachte weiterhin etwa sechs Monate im Jahr im Ausland.

Hier ist das eigentlich Interessante an der Geschichte: Ich halte mich für einen konservativen Menschen, der gern auf Nummer sicher geht und nicht aus der Reihe tanzt. Ich gehe keine unüberschaubaren Risiken ein und mache vor allem Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie kann. Aber bei all diesen Entscheidungen zwischen 2001 und heute habe ich auch immer auf meinen Bauch gehört:

  • Ich studierte an einer Berufsakademie, weil das schneller ging, ich dafür Geld bekam und es abwechslungsreich war. Dabei wäre ein Uniabschluss auf dem Papier besser gewesen.
  • Anstatt mir einen richtigen Job zu suchen, ging ich für vier Monate nach Oslo, weil mir danach war. Dabei verlor ich jeden Monat viel Geld.
  • Anschließend arbeitete ich für ein cooles Startup, obwohl ich völlig uncool war und das Gehalt nur 1.000 Euro betrug.
  • Ich investierte nebenbei viel Zeit in andere Projekte, die mich interessierten. Das zusätzliche Einkommen machte mich unabhängiger von meinem Arbeitgeber und ich lernte viel dazu.
  • Ich wusste, dass ich gut im Online Marketing war, also versuchte ich es mit der Agentur. Das Risiko war gering, denn für eine Agentur braucht man nahezu kein Kapital.
  • Ich verließ mein eigenes Unternehmen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, mich noch länger jeden Tag zu ärgern.
  • Ich ging auf Weltreise, weil ich es sonst nie gemacht hätte. Diese Gelegenheit nutzte ich, um mir mit meinem Reiseblog gleich ein neues Business aufzubauen.

Das waren aus meiner Sicht alles ziemlich sichere Entscheidungen. Zwar habe ich manchmal gehört, dass dies oder jenes mutig gewesen sei, aber das glaube ich nicht. Ich habe einfach auf meine Fähigkeiten vertraut und immer meine Unabhängigkeit im Blick gehabt. Mit der Zeit wuchsen meine Rücklagen, was mich noch unabhängiger machte.

Heute bin ich bei einem Lifestyle angekommen, den ich sehr genieße. Ich habe viel Zeit für mich, meine Arbeit interessiert mich auch privat und ich verdiene genug Geld.

In diesen letzten Jahren hat sich meine Einstellung zum Thema „Karriere“ stark verändert. Was ich früher für selbstverständlich hielt, verstehe ich heute nicht mehr. Es gibt in unserer Gesellschaft unausgesprochene Vereinbarungen, nach denen wir (fast) alle leben. Sie werden mit einem „das ist nunmal so“ hingenommen. Aber von außen betrachtet wirken sie ganz merkwürdig. Es folgen nun sechs solcher Glaubenssätze, die ich nicht mehr teile. Wenn du glaubst, dass diese Dinge ihre Richtigkeit haben, solltest du den Vereinbarungen weiter folgen. Doch wenn du Zweifel hast, werden diese nun vermutlich weiter befeuert.

1. Glaubenssatz: Ich muss studieren

Wie du weißt, habe ich selbst studiert. Nur gelernt habe ich nichts. Ich kann mich nur an ganz wenige Details erinnern. Sie lassen sich auf einem kleinen Notizzettel zusammenfassen. Das gleiche Wissen hätte ich aus wenigen Büchern im Selbststudium erlangen können.

Für solche allgemeinen Studiengänge wie BWL oder Irgendwas-mit-Medien gibt es aus meiner Sicht nur einen Zweck: Du erlangst ein Zertifikat, das du deinem ersten Arbeitgeber vorlegen kannst. Für diesen ist es ein Kriterium, ob er dich einstellt oder nicht. Dein zweiter Arbeitgeber interessiert sich schon nicht mehr dafür. Für mich als Chef war wichtig, ob jemand die Anforderungen des Jobs erfüllen konnte. Das steht auf keinem Zeugnis.

Dafür sollst du drei bis sechs Jahre studieren? Um Dinge zu lernen, die du sofort wieder vergisst und die nichts mit dem Arbeitsalltag zu tun haben? Und da bist du auch nur hineingerutscht, weil du mit 18 Jahren nicht wusstest, was du vom Leben willst. Wer will dir das vorwerfen? Ich wusste es auch nicht, denn in der Schule wurde ich nur mit weltfremden Themen konfrontiert.

Studieren für den Job ist eine gute Idee, wenn man sich auf ein Leben in Abhängigkeit vorbereiten möchte. Wer das Spiel großer Unternehmen mitspielen möchte, der kommt nicht drum herum. Aber ist ein Leben ohne formelle Ausbildung überhaupt möglich? Für solche Fragen gibt es den Blog Anti Uni. Dort schlägt Ben Paul gleich 40 Alternativen zum Studium vor (die Ideen stammen von James Altucher, einem meiner Lieblingsblogger). Diese Ideen sind unkonventionell. Nichts davon ist vernünftig oder sicher. Doch ich mag den Gedanken, was wäre, wenn ein junger Mensch drei bis sechs Jahre in eine Leidenschaft, ein Handwerk oder ein Talent investieren würde. Vermutlich wäre er anschließend führend in seinem Gebiet und könnte davon problemlos seinen Lebensunterhalt bestreiten.

Ich kann mir vorstellen, dass es in einer fernen Zukunft normal wird, nicht mehr zu studieren. Es wird weiterhin spezielle Berufe geben, die ein Studium erfordern (z. B. Medizin), es wird Studiengänge geben, die für ausgewählte Berufe tatsächlich nützlich sind und es wird die Menschen geben, die von vornherein einen individuellen Weg gehen und dafür nicht schief angeschaut werden.

2. Glaubenssatz: Ich muss einen festen Job haben

Der Glaube studieren zu müssen, ist eng mit dem Glauben verwoben, einen festen Job zu brauchen. Das war der Grund für mein Studium. Ich wollte einen guten, sicheren Job haben und mich dann langsam hocharbeiten.

Aber wer sagt eigentlich, dass man einen festen Job haben muss? Dass Menschen zu Tausenden in großen Unternehmen angestellt sind ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts und schon reden wir uns ein, dass es gar nicht anders geht. Heute sind nur noch 10 Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland selbständig. Vor 50 Jahren waren es noch 30 Prozent und davor noch viel mehr. Wird Selbständigkeit auch deshalb unattraktiv, weil wir nichts anderes mehr können? In der Schule und im Studium lernen wir wenig Brauchbares für ein selbständiges Leben. Formelle Bildung scheint fast zwangsweise zum festen Job zu führen.

Ob selbständig oder im Job, an der grundsätzlichen Funktion des Marktes ändert sich nichts. Menschen sind bereit für Leistungen Geld zu bezahlen (Nachfrage). Jemand erbringt diese Leistung (Angebot) und wird dafür entlohnt. Für manche dieser Leistungen braucht es große Konzerne – ein verkehrstaugliches Auto baut sich schlecht selbst – andere kann man allein oder in einem kleinen Team erbringen. Das Internet macht das leichter als je zuvor, denn es bringt Angebot und Nachfrage unabhängig von Ort und Zeit zusammen. Wir können heute ein Produkt erstellen und es für viele Jahre in die gesamte Welt verkaufen.

Bei solchen Möglichkeiten ist ein Job kein Muss. Jobs sind nur eine Erfindung, auf die wir uns alle geeinigt haben. Wir sind jedoch nicht zum Mitmachen verpflichtet.

3. Glaubenssatz: Mein Job ist sicher

Selbständigkeit ist mit einem Risiko verbunden. Viele Gründungen scheitern schon in den ersten Jahren. Aber sind Jobs sicherer?

Die Zeiten, in denen ein Job eine Anstellung fürs Leben war, sind längst vorbei. Wer bleibt schon noch mehr als fünf Jahre in einem Unternehmen? Mal freiwillig, mal unfreiwillig. Jobs werden zunehmend in Zeitarbeit oder über Werkverträge ausgelagert. Nicht einmal Unternehmen wollen noch feste Jobs.

In schlechten Zeiten entlassen Konzerne gleich Tausende Mitarbeiter, weil sie sie eigentlich gar nicht brauchen. Auch kleine Unternehmen entlassen aus betriebsbedingten Gründen. Wenn das Geschäft nicht so läuft, fliegen die Mitarbeiter raus. Angestellte tragen folglich das Geschäftsrisiko mit, ohne an den Chancen beteiligt zu sein.

Jobs sind aus meiner Sicht keine sichere Bank. Ich finde sie nützlich, um kurzfristig auf die Beine zu kommen und irgendwo einen Fuß in die Tür zu bekommen, schließlich kommt das Geld schneller als bei der Selbständigkeit. Doch langfristig ist Selbständigkeit der einzige Weg, sich finanziell unabhängig zu machen. Nur so verdienst du so viel Geld wie deine Leistung wert ist. Als Angestellter erhältst du nie den vollen Gegenwert, da du den Wasserkopf des Unternehmens und den Gewinn des Inhabers mitfinanzierst.

4. Glaubenssatz: Wenn ich erst in Rente bin, dann …

Jede Woche 40 Stunden zu arbeiten und uns ins Wochenende zu retten ist eine willkürliche Erfindung unsererseits. Der Montag ist gemeinhin ein schlechter Tag, am Mittwoch haben wir immerhin die Hälfte rum, auf den Freitag freuen wir uns und am Sonntag fürchten wir uns vor dem Montag. Wie trostlos! Ich finde es traurig, dass viele Menschen fünf Tage in der Woche nur auf die anderen zwei Tage hinarbeiten. Und das etwa 45 Jahre lang. Es ist eine bemerkenswerte Leistung, dass wir es schaffen, unsere Belohnung so lange aufzuschieben. Mit 66 Jahren fängt das Leben dann richtig an! Sie schieben ihr Glück immer weiter vor sich her.

Die Realität sieht anders aus. Die meisten Menschen behalten ihre Gewohnheiten nach dem Eintritt ins Rentenalter und stoßen keine großen Veränderungen mehr an. Im Alter wird alles schwerer. Wir sind eingefahrener in unserem Trott, weniger änderungswillig, der Körper macht nicht mehr so mit und vielleicht ist doch nicht so viel Geld da wie gedacht. Andere fallen in der ersten Woche als Rentner tot um.

Doch schon lange vor der Rente wird ein Ausbruch mit zunehmender Zeit nur schwerer. Eine Weltreise? Der Sprung in die Selbständigkeit? Von deiner künstlerischen Ader leben? Das alles wird mit jedem Jahr unwahrscheinlicher. Mit der Zeit baust du immer mehr Abhängigkeiten (Besitz, Kredite, Jobtitel, Familie, Lebensstandard) auf, von denen du dich immer schwerer lösen kannst.

Deine besten Jahre liegen nicht mehr vor dir, sondern sie sind jetzt. Alles andere ist Augenwischerei. Was du jetzt nicht auf die Reihe bekommst und auf irgendwann oder auf die Rente verschiebst, das wird nichts mehr.

Anstatt auf eine gebrechliche Rente mit 70 Jahren zu vertrauen, wie wäre es mit vielen Mini-Renten, wie Tim Ferris es in der 4-Stunden-Woche vorschlägt? Die Idee wird hier von Sebastian Kühn aufgegriffen. Dabei handelt es sich um regelmäßige Auszeiten und Erlebnisse. Das Sabbatical ist die gängigste Form davon, aber nur ein Anfang. Mini-Renten sind in unserer Gesellschaft derzeit nicht vorgesehen. Vorgesehen ist stattdessen, dich als Angestellten 25 Jahre zu schröpfen und dann noch 20 Jahre auf dem Abstellgleis austrudeln zu lassen. Anschließend kannst du erschöpft zu Hause noch ein bisschen Traumschiff gucken.

Aber was bedeuten Mini-Renten für unseren Lifestyle? Wahrscheinlich, dass du bis in ein höheres Alter arbeiten musst. Und auch, dass du vorher schon unabhängiger werden musst, denn wenn du mit 70 Jahren einen guten Job haben willst, musst du ihn dir selbst schaffen. Aber wenn du deine Arbeit nicht verabscheust, sondern ihr einen Sinn beimessen kannst, ist das vielleicht kein Problem? Es bedeutet auch, dein Geld nicht in Konsum zu investieren, sondern in Anlagen, die wertbeständig sind und Zinsen abwerfen (z. B. Immobilien). Kreativ werden musst du so oder so. Wenn du 45 Jahre buckelst und nicht mehr machst als deine Rentenbeiträge zu zahlen, bleibt sowieso nur das Notwendigste zum Leben übrig.

5. Glaubenssatz: Ich bin mittelmäßig

Ganz schlimme Dinge passieren nur den Anderen. Aber es sind auch nur die Anderen, die ganz groß raus kommen. Einen Bestseller schreiben? Eine große Konzerthalle füllen? Eine eigene Fernsehsendung? Ein Millionenunternehmen aufbauen? Das können nur Andere.

Unser Gehirn scheint auf Mittelmäßigkeit gepolt. Damit es diese Mittelmäßigkeit erreicht, bevorzugt es sichere Glaubenssätze wie diese hier, die du gerade liest. Es redet dir ein, was dir alles fehlt, um mehr zu erreichen: Talent, reiche Eltern, bessere Noten, harte Ellenbogen, Glück. Es befeuert unsere Opfermentalität.

Menschen lieben Geschichten wie die von Paul Potts, dem Außenseiter, der bei einer Casting-Show plötzlich groß raus kommt und ein neues Leben startet. Es ist wie im Märchen oder beim Tellerwäscher, der zum Millionär wurde. Es kommt vor, aber nur bei den Anderen. Doch auch Paul Potts wurde nicht ganz zufällig berühmt. Über Jahre praktizierte er seine Leidenschaft, nahm Unterricht an Opernschulen und stellte sich immer wieder auf die Bühne. Er hat sich nicht wie ein Opfer verhalten, sondern wie einer, der glaubt, etwas Überdurchschnittliches leisten zu können. Das könnte jeder, aber kaum jemand glaubt daran.

Tipp: Warum es keine Naturtalente gibt und wie wir eine Fähigkeit unserer Wahl meistern können.

6. Glaubenssatz: Arbeit ist etwas Schlechtes

Arbeit wird häufig als etwas Schlechtes verstanden, als ein notwendiges Übel. Deswegen fühlte ich mich im Konzern nicht wohl und auch nicht in der Außenhandelskammer. Dort hatte kaum jemand Spaß an seiner Arbeit, sondern saß nur Zeit ab. Im Startup erlebte ich plötzlich eine ganz andere Welt. Die meisten Kollegen waren gern dort und nahmen ihre Arbeit ernst. Wer das nicht tat, war schnell wieder weg. Ich liebte dieses Umfeld. Es inspirierte mich zum Bloggen, zu meinen Nebenprojekten und zu meiner Agentur. Ich würde heute vermutlich nicht meinen Lifestyle leben, hätte ich diese Erfahrung nicht gemacht.

Heute weiß ich, dass Arbeit nichts Schlechtes sein muss. Sie kann mir Spaß machen, aufregend sein, sogar sinnvoll und ich kann etwas dabei lernen. Das habe ich mir bis heute erhalten, deshalb arbeite ich gerne. Je mehr Spaß mir meine Arbeit macht, desto besser sind die Resultate.

Ich vermute, dass mehr Selbständige Spaß an ihrer Arbeit haben als Angestellte. Aber so richtig eindeutig ist es nicht. Ich kenne sowohl Angestellte, die ihren Job mögen als auch Selbständige, die Arbeit als notwendiges Übel sehen. Es ist nicht nur schade, so viel Zeit mit etwas zu verbringen, das man nicht mag. Auch der finanzielle Erfolg wird zu Wünschen übrig lassen.

Fazit

Das sind sechs kollektive Glaubenssätze, die ich heute nicht mehr teile. Sie machen uns unglücklich, abhängig, gestresst und teilweise sogar krank. Wir setzen uns mit ihnen unnötig unter Druck und haben keine Zeit mehr für Dinge, die uns wichtig sind. Sie halten uns davor zurück, unser Potential auszuleben.

Wenn du das alles weiterhin willst, werde ich dich mit diesem Beitrag nicht davon abhalten. Das möchte ich auch nicht. Jeder soll das bekommen, was für ihn richtig ist. Aber falls du das alles nicht willst, ist es an der Zeit, darüber genauer nachzudenken.

Ähnliche Artikel


35 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.