Zeit sparen beim Kochen – 34 Tipps für den Alltag

Es geht den Menschen wie den Leuten: Kochen ist schön und gut, wenn man denn mehr Zeit dafür hätte! Auch wir schieben es manchmal vor uns her, wenn wir unter Zeitdruck stehen. Doch unsere Healthy Sessions, bei denen wir zusammen arbeiten, zwingen uns dazu etwas zu kochen.

Es gibt zum Glück genug Wege, sich das Leben leichter zu machen. In diesem Beitrag haben wir Tipps gesammelt, wie du in der Küche Zeit und Nerven sparst. Dafür stellen wir dir einige Kniffe in Sachen Vorbereitung, Einkauf, Organisation und Aufbewahrung vor. Du siehst gleichzeitig, wann der Moment ist sich darum zu kümmern. Inspiriert hat uns u. a. das PDF von Julia Gruber zum Zeitsparen.

Ausstattung (ein oder zwei Wochen im Voraus)

1. Gute Geräte

Mit Küchengeräten wie einem Mixer, einer Küchenmaschine oder einem Rührgerät lässt sich viel Zeit sparen. Auch eine Küchenwaage spart Abwasch und Zeit, da sie den Messbecher ersetzt. Ich stelle dazu ein Gefäß auf die Waage und gebe nach und nach die Zutaten hinzu. Zwischendurch nulle ich die Waage und brauche so keinen Messbecher zu verwenden.

Es kommt darauf an, was du gern isst bzw. kochst. Eventuell kannst du Zeit sparen durch diverse Geräte, wie einen Brotbackautomaten, eine Knoblauchpresse, einen Pommesschneider, Kugelausstecher, Ananasschneider bis hin zum Zestenreißer. Natürlich braucht man nicht alles, was der Elektrofachmarkt hergibt. Wir haben hier eine Grundausstattung für Kochanfänger zusammengestellt, die aus unserer Sicht ausreichend ist.

2. Scharfe Messer

Stumpfe Messer rauben mir nicht nur den letzten Nerv, sondern auch Zeit. Einerseits, weil bei großen Stücken die Garzeit länger ist, andererseits, weil ich länger schnippeln muss. Scharfe Messer sind das A & O. Das gilt auch für Schäler. Daher plädiere ich dafür in gute Messer zu investieren und sie mit einem Schleifstein regelmäßig zu schärfen. Jedes Messer wird irgendwann stumpf, bessere Messer aber später als Billigmesser. Übrigens gehören Messer nicht in die Spülmaschine!

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3. Genügend Schüsseln und Töpfe

Beim Schnippeln der Zutaten brauchst du ein paar Gefäße. In einem spärlich ausgestatteten Haushalt musst du dadurch zwischendurch Geschirr spülen. Das nervt und frisst Zeit. Wenn du ausreichend Gefäße hast, kannst du in Ruhe alles vorbereiten und nacheinander zubereiten.

4. Schnellkochtopf

Besonders für Fleischesser ist ein Schnellkochtopf praktisch. Da wir selbst vegetarisch leben, können nicht viel dazu sagen. Weitere Informationen gibt es hier.

Einkaufen und Vorbereitung (vor dem Kochen)

5. Schnelle Rezepte raussuchen

Um einkaufen zu gehen, macht sich ein Rezept zur Anleitung gut. Dafür schauen wir fast immer bei chefkoch.de nach. Von dem Rezept hängt ab, ob du eine Stunde oder den halben Tag in der Küche brauchst. Rezepte mit einer überschaubaren Anzahl an Zutaten gehen in der Regel schneller. Ein Indiz ist auch die angegebene Zubereitungszeit. Alltagstaugliche Rezepte findest du auch hier.

6. Gute Planung im Voraus

Wer sich Zeit zur Planung der Mahlzeiten nimmt, kann besser einkaufen und muss später keine zusätzlichen Wege gehen. Auch das Einkaufen kann viel Zeit fressen.

7. Couscous als Beilage

Wenn es schnell gehen muss, greife ich gern auf Couscous zurück. Das Getreide wird einfach nur mit kochender Brühe übergossen – fertig.

8. Tiefkühlgemüse, gefrorene Kräuter

Ich kaufe prinzipiell lieber frisches Gemüse. Tiefkühlgemüse ist aber eine gute Alternative, die meist noch viel schneller zubereitet ist, zumal das Schnippeln wegfällt. Auch tiefgefrorene Kräuter sind eine gute Zeitersparnis.

9. Vegetarisches Rezept

Es müssen nicht immer drei Komponenten sein. Ein Gericht kann auch einfach nur aus Gemüse mit oder ohne Beilage bestehen. Ein Beispiel sind gefüllte Auberginen oder Zucchini. Die machen satt und kommen sehr gut ohne Fleischkomponente oder Beilage aus. Weitere Anregungen findest du bei unseren vegetarischen Lieblingsrezepten.

10. Brot als Beilage

Wenn doch noch eine Beilage fehlt, ziehe Brot in Betracht! So sparst du Zeit, da du nichts schälen und kochen musst.

11. Zutaten-Grundausstattung

Lege dir eine Zutaten-Grundausstattung auf Vorrat an. Wir haben Ideen dazu in unserer Zutaten-Grundausstattung für Kochanfänger gesammelt. So musst du nicht wegen jeder Zutat einkaufen gehen und kannst auch spontan improvisieren. Auch wenn mal etwas schief geht, hast du dann eher eine alternative Zutat im Schrank.

12. Gewürz-Grundausstattung

Mit einer Gewürz-Grundausstattung peppe ich viele Gerichte auf. So spare ich Zeit, da manchmal ein paar Gewürze ein einfaches Gericht spektakulär machen.

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13. Lauchzwiebeln statt Zwiebeln

Zwiebeln gehören fast immer auf die Zutatenliste. Lauchzwiebeln brauchst du nur abzubürsten und zu hacken. So sparst du dir die Zeit, eine Zwiebel zu schälen und zu schnippeln.

14. Frische statt herkömmliche Pasta

Frische Pasta aus dem Kühlregal schmeckt nicht nur besser, sie braucht nur wenige Minuten im kochenden bzw. nicht mehr ganz kochenden Wasser.

15. Ordnung halten

Lebensmittel im Schrank zu sortieren und Gewürze alphabetisch aufzustellen kann Zeit sparen. In jedem Fall sollten die Schränke so eingeräumt sein, dass die häufiger benötigten Dinge (Zutaten, Geschirr) vorn bzw. in bequemer Reichweite stehen.

Bereitmachen (kurz vor dem Kochen)

16. Rezept lesen

Es mag ein paar Minuten in Anspruch nehmen, aber wenn ich vorher das Rezept wirklich lese, muss ich später weniger oft nachsehen. Ich vergesse nichts und mache keine verkehrten Schritte. Außerdem lässt sich so die Arbeit besser einteilen (wenn du mit Unterstützung kochst). Überlege, welche Schritte parallel laufen können.

17. Rezept bereitlegen

Um beim Kochen nicht immer ins Nebenzimmer an den Laptop gehen zu müssen, drucke ich das Rezept aus oder lege es auf dem Tablet in Sichtweite.

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18. Zutaten bereitlegen

Die Zutaten lege ich entweder unmittelbar vorm Kochen oder schon am Morgen bereit. So geht abends nicht viel Zeit drauf. Das geht natürlich nur mit nicht gekühlten oder tiefgefrorenen Lebensmitteln.

Beim Kochen

19. Schälen weglassen

Wenn möglich kannst du Gemüse mit Schale verarbeiten, z. B. junge Kartoffeln, Karotten und Gurken. Gut vorher waschen!

20. Reiben statt schnippeln

Bei einem Kartoffelgratin habe ich neulich die Kartoffelscheiben mit einer Reibe bzw. einem Gurkenhobel geschnitten. Das ging eindeutig schneller als mit dem Messer.

21. Größere Mengen kochen

Der wichtigste Tipp für alle, die nicht auf Fertigessen zurückgreifen wollen, aber auch nicht jeden Tag kochen können. Koche absichtlich mehrere Portionen, die du aufbewahrst und später wieder aufwärmst.

22. In einer Pfanne oder einem Topf

Nicht nur Abwasch, sondern auch Zeit sparst du, wenn du Zutaten zusammen in einer Pfanne bzw. einem Topf zubereitest. Das funktioniert am besten mit Zutaten, die einen ähnlichen Garpunnkt haben, also ähnlich lange brauchen, bis sie gar sind. Beispielsweise bereite ich vegetarische Quickies (in Esst Echtes Essen! beschrieben) in einer Pfanne zu. Wokgemüse kommt mit einem einzigen Wok aus. Bratkartoffeln und Grillkäse kannst du zusammen in der Pfanne braten. Karottenscheiben kannst du mit im Nudelwasser kochen. Suppen werden ebenfalls in einem großen Topf zubereitet.

23. Mehr Gewürze statt mehr Zutaten

Verwende beim Kochen mehr Gewürze statt mehr Zutaten. Gut gewürzte Kartoffeln können die halbe Miete sein. Auch eine gut gewürzte Pasta mit nur einer Gemüsekomponente macht etwas her.

24. Ofen oder Dämpfer statt Topf

Kartoffeln in einem Topf mit Deckel kochen früher oder später immer über, wenn ich nicht aufpasse. Besser ist deshalb sie im Ofen oder in einem Dämpfer zu garen. So kann ich währenddessen etwas anderes machen.

25. Nicht erst stapeln

Ich staple benutztes Geschirr nicht erst im Waschbecken. Das würde mir den Weg versperren und später mehr Arbeit bedeuten. Stattdessen räume ich es gleich in die Spülmaschine bzw. wasche spülmaschinenuntaugliche Dinge während des Köchelns/Backens ab. Wer keine Spülmaschine hat, sollte sich umso mehr um Unterstützung (mindestens für den Abwasch) bemühen.

Geschirr

26. Zu zweit arbeiten

Zu zweit geht alles nicht nur schneller, es macht manchmal auch mehr Spaß. Am wichtigsten: die Überwindung ist geringer, denn das Projekt erscheint zu zweit weniger groß.

27. Wasserkocher nehmen

Ich nehme den Wasserkocher, um Nudelwasser oder Brühe zu erhitzen statt zu warten. Das soll angeblich auch weniger Energie verbrauchen.

28. Deckel drauf

Wenn möglich: koche nichts ohne Deckel. Das spart Energie und Zeit, da die Wärme im Topf bleibt.

29. Kleinschneiden

Kleine Stücke sind schneller gar. Das gilt für Fleisch und für Gemüse. Das ist aber nur sinnvoll, wenn du halbwegs schnell schnippeln kannst. Also: Übung macht den Meister.

Aufheben und Weiterverwenden (nach dem Kochen)

30. Einfrieren

Was du nicht sofort isst, kannst du meistens gut einfrieren. Gerade Suppen eignen sich dafür sehr gut. Lege dir dafür geeignete Gefäße zu.

31. Beilagen in größeren Mengen

Übrig gebliebene bzw. absichtlich zu viel gekochte Beilagen kannst du weiterverwenden. Kartoffeln werden am Tag danach zu Bratkartoffeln, Reis zu vegetarischen Bratlingen, Nudeln zu Nudel-Salat usw.

Spezialfall: (Dinner) Partys

32. Am Vortag vorbereiten

Manches Gericht lässt sich gut am Vortag mit mehr Ruhe und Gelassenheit vorbereiten als am Tag der Party selbst. Suppen, Kartoffel- oder Nudelsalate schmecken sowieso besser, wenn sie Zeit zum Durchziehen hatten.

33. Etwas mitbringen lassen

Gäste freuen sich oft, wenn sie etwas beisteuern können. So könnte jemand ein Dessert oder einen Salat beisteuern.

34. Buffet in der Küche

Wenn die Zeit knapp ist, kann es helfen sich das Tischdecken zu sparen. Ein Buffet in der Küche ist auch ungefährlicher für den weißen Teppich im Wohnzimmer! Das Prinzip serve yourself ist auch deshalb sympathisch, weil sich jeder das und so viel nimmt, wie er gern möchte.

35. bzw 26. Zusammen kochen

Du kannst einen der Gäste früher kommen lassen als Unterstützung in der Küche. Das macht mehr Spaß und spart Zeit.

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Es gibt immer viele Gründe, weshalb du dich trotzdem zum Kochen motivieren solltest. Viele davon haben wir auch in unserem Buch Esst Echtes Essen! ausführlich erklärt. Du wirst nicht nur zufriedener sein. Es ist auch gesünder.

Kennst du schon die Gewürz-Grundausstattung, die Zutaten-Grundausstattung und die Kochbücher für Anfänger? Hier sind außerdem unsere Lieblingsrezepte.

Wir hoffen, dass du anhand dieser Tipps künftig einmal mehr den Kochlöffel schwingst – trotz deines vollgepackten Alltags. Weitere Tipps findest du auf unserer Kochen-für-Anfänger-Seite.

Hast du noch weitere Tipps, wie man beim Kochen Zeit sparen kann? Dann her damit in die Kommentare!

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12 Kommentare

  1. Punkt 22 hat bei mir sofort die Assoziation zu One Pot Pasta ausgelöst. Dieses Rezept: http://kuechenchaotin.de/thai-style-one-pot-pasta-mit-erdnusssauce/ will ich unbedingt demnächst mal ausprobieren!
    Ich bereite auch gerne Dips und Saucen in größeren Mengen vor, das spart dann auch jede Menge Zeit. Selbstgemachte Tomatensauce kann man super einfrieren und spart damit viel Zeit für Pasta oder Pizza. Super ist auch Humus – ist schnell gemacht, kostet nicht viel, hält sich eine ganze Weile im Kühlschrank und man kann ihn zu vielem dazu essen (und als Vegetarier hat man gleich eine gute Portion Eiweiß schnell und einfach intus).

    Viele Grüße
    Kirstin

    • Hallo Kirstin, danke für das Rezept und die Tipps. An Humus habe ich mich bisher nicht rangetraut, aber es ist wahrscheinlich einfacher als gedacht.
      Liebe Grüße
      Jasmin

      • Hallo Jasmin,
        ja, es ist einfach. Eine Dose Kichererbsen als Grundlage und dann dazu Tahin (ein bis zwei große Esslöffel), Zitronensaft, Knoblauchzehen (min. 2, mehr geht auch, wenn man mag), Salz und Pfeffer in den Mixer. Beim Mixen nach und nach Olivenöl dazu geben, bis die Cremigkeit passt. Nach Geschmack kann man noch diverse Gewürze ergänzen (zB Chili, Kräuter wie Rosmarin oder Thymian, Paprikapulver etc.) oder auch weich gegartes Gemüse mitpürieren. Super schmeckt Süßkartoffel! Allerdings vermindert Gemüse wahrscheinlich die Haltbarkeit…

        • Danke für die Anleitung! Tahin habe ich auch noch nie gehört :-) Ich merke schon, es gibt noch viiel zu lernen!

  2. Vielen Dank für die tollen Tipps.
    Punkt 7: Couscous als Beilage, daran hab ich noch gar nicht gedacht! Tolle Idee! Werde ich gleich morgen kaufen und mal testen.

    Was ich oft auch sehr oft mache ist Punkt 312 – mein Lieblings-Zeitspar-Kochtipp:
    Ich koche an einem Tag ein Gericht, davon von einer Zutat etwas mehr, die ich dann am nächsten Tag für ein anderes Essen verwenden kann. Davon wieder etwas mehr, was dann am Tag darauf verwendet wird usw.

    Ganz simples Beispiel:
    Am ersten Tag mache ich Kartoffelsuppe und koche ein paar Kartoffeln mehr, die dann am nächsten Tag zu Bratkartoffeln verarbeitet werden. Dazu gibt es Spiegeleier und Bohnengemüse (wieder etwas mehr Bohnen kochen). Tags darauf als Beilage gibt es dann Bohnensalat. Das kann man wirklich fast endlos fortsetzten.

    Der Vorteil dabei ist nicht nur die Zeit- und Energieersparnis. Es muss auch fast nichts mehr weggeworfen werden.

    Viele Grüße
    Christine

  3. Tolle Tipps ;-)
    Übriges Gemüse zusammen mit dem restlichen Kartoffeln in einen Topf, mit Gemüsebruehe aufgießen.
    Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken und mit Sahne (oder kalorienreduziert mit Frischkäse) einfachmit dem allseits beliebten Zauberstab pürrieren.
    Fertig ist ein Restegemuesesupe :-)

  4. hat mir leider gar nicht geholfen, weil Du Selbstverständlichkeiten aufzählst. Du solltest mal Tuppern, dabei lernst Du sehr viel über Rationalisierung in der Küche (was nicht heißen will, daß ich die Firma bedenkenlos gutfinde). ZB den Zwiebel-Hacker, mit dem man in 10 sec die Zwiebeln tränenfrei hackt, oder den Quick-Chef für Gemüse, oder natürlich die Vorratsdosen, die luftdicht und damit mottensicher sind, die Gefrierbehälter, aus denen keine Schadstoffe ins Essen übergehen…
    Aber zurück zu Deinem Artikel: Die meiste Zeit brauchen Kohlenhydrate (Kartoffeln, Körner, Reis). Ich setze Kartoffeln oft schon am Morgen im Schnellkochtopf auf. (12 min auf Stufe 1,5, dann ausschalten und zulassen), das hält 2 Std. warm und ich muß mich nicht weiter drum kümmern. Das Gemüse ist viel Schnippelei, weshalb ich unbedingt einen Hacker empfehle, sei es mechanisch von Tupper oder elektrisch. Allerdings ist meine KitchenAid langsamer als das mechanische Ding. Möhren für eine Ingwer-Möhren-Creme-Suppe sind in 10“ klein, Zwiebeln, Pilze, Paprika ebenfalls. Fleisch habe ich noch nie im Schnellkochtopf gemacht.
    Natürlich braucht man Trockenvorräte und Gewürze in großer Auswahl, dazu Milchprodukte und Eier, um ohne große Planung loslegen zu können. Rezepte dienen vor allem als Anregung, in welche Geschmacksrichtung es gehen soll, aber die Mengen sind variabel, wenn man zB 1 Ei zu wenig hat oder nur Joghurt statt Schmand hat.
    PS: Ich bekoche eine Großfamilie und muß rationell arbeiten, weil ich andere Hobbies habe und die Küche nur nebenbei mitlaufen muß.

  5. @ Viola
    Hallo Viola,
    gerade wenn du für eine Großfamilie kochst, solltest du dir einen Schnellkochtopf zulegen.
    Ich koche für 2 Personen, aber schneller als in einem Schnellkochtopf (wie auch das Wort schon sagt) geht’s nimmer. Gerade Kartoffeln sind schnell gar und für Fleisch (egal ob Gulasch oder ein Braten) gibt’s nichts schnelleres. Koche z.B. immer den kompletten Topf voll Gulasch und kann dann 1 Portion zum Gleichessen weg tun und noch einige Portionen einfrieren.
    LG,
    Claudia

    PS……bis der Hacker wieder sauber ist, habe ich Gemüse schneller mit Hand geschnippelt (auch mal für eine größere Portion……hier brauchst du aber eben auch ein gutes Messer:-))

  6. Dem Argument Zeitdruck mit schnellerem Kochen zu begegnen, find ich nur bedingt sinnvoll. Es gibt eben Dinge, die Zeit benötigen. Ich verbringe lieber eine Stunde länger am Herd und beim gemeinsamen Essen, als noch eine Stunde bei der Computerarbeit.

    Für die Küche ein paar Anmerkungen:
    – ich benutze sehr gerne einen Wok, darin kann man nicht nur asiatisch Kochen
    – Holzlöffel diagonal über den Topf legen verhindert Überkochen bei Nudeln/Kartoffeln
    – gute Kochbücher machen mir wesentlich mehr Spass als chefkoch & co. zum Beispiel „Le Ricette di Giuliana“

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